Ein Blog über dies und das aus meinem Leben

Veröffentlicht am 23. Juli 2018

Es ist der zweite Tag unseres Urlaubs in Zingst. Das Wetter ist mit 25 Grad und Sonne bestes Urlaubswetter. Bevor wir uns auf das Frühstücksbuffet stürzen, stürzen wir uns erstmal in den Pool. Auf dem Weg in den Pool bewundert der Bademeister die Badehose meines Sohnes. "Die habe ich von Oma und Opa." entgegnet mein Sohn darauf trocken.

Ein bisschen Planschen in der Frühe ist doch wunderbar. Das dachten sich auch die zwei Renter, die bereits ihre Bahnen ziehen, als ich mit meinem Sohn den "Saal" betrete. Ich kann in ihren Gesichtern lesen, wie sehr sie sich über die Anwesenheit meines Sohnes freuen. Nämlich gar nicht. Und dabei ahnen sie noch nicht, dass sie sich in wenigen Minuten mehr über mich, als über meinen Sohn ärgern werden. :-)

5 Minuten später verlassen die Rentner genervt die heiligen Hallen und wir haben den Pool für uns.

Das Frühstück im Hotel ist sehr gut. Wir bekommen einen Tisch auf der Sonnenterrasse und genießen das reichhaltige Frühstück. So lässt es sich aushalten. Eins meiner Highlights ist der Ronnefeldt-Tee. "Morgentau" ist dabei meine absolute Empfehlung fürs Frühstück. Ein leckerer grüner Tee mit wenig "Schnickschnack". 

Nach dem Frühstück geht es gut eingecremt an den Strand. Wir suchen uns ein freies Fleckchen dicht an den Dünen und bauen unsere "Popup-Strandmuschel" auf. Von da an ist es ein typischer Strandtag. Ich verbringe viel Zeit in der Ostsee, mein Sohn gräbt den halben Strand mit seiner neuen Schaufel um und meine Frau genießt die Sonne und ein gutes Buch in der Strandmuschel.

Veröffentlicht am 22. Juli 2018

Am Donnerstagvormittag ging für uns die Reise Richtung Ostsee. Auf uns warteten schöne Tage im beschaulichen Zingst. Die 3,5 stündige Anreise mit dem Auto klappt, wie erwartet, völlig problemlos. Der Nachwuchs hat den größten Teil der Strecke verschlafen und die Autobahn und war überwiegend frei.

In Zingst angekommen fahren wir direkt zum Hotel. Wir residieren im "Steigenberger Strandhotel Zingst", welches quasi direkt am Wasser liegt. Der Ausgang des Hotels liegt direkt am Hauptaufgang zum Strand. Daher wohl auch der Name des Hotels...

Das Hotel hat einen beheizten Innenpool und einen nicht beheizten Außenpool. Bei Außentemperaturen von 25 Grad und mehr braucht es allerdings auch keine Heizung im Außenpool. Kinder dürfen allerdings nur bis 14 Uhr den Innenpool nutzen. Der Grund hat wohl irgendwas mit Schall zu tun. Ich vermute eher ein paar nörgelige Renter, aber was weiß ich schon.

Das Hotelzimmer ist sehr geräumig und sauber. Trotz Babybett haben wir noch reichlich Platz für alles was man braucht und nicht braucht. Einziges Manko ist der sehr kleine Fernseher. Aber die wenigen Minuten, die wir im Urlaub vor der Flimmerkiste verbringen, machen diesen Faktor doch ziemlich unwichtig.

Veröffentlicht am 17. Mai 2018

Wir laufen früh morgens (gegen 04:00 Uhr) in Palma de Mallorca ein. Es ist Abreisetag. Unser Flieger geht allerdings erst um 19:25 Uhr. Da alle Kabinen bis 9 Uhr geräumt sein müssen, haben wir eine Tageskabine bis 14 Uhr gebucht. So können wir den Sohnemann mittags noch entspannt zu seinem Mittagsschlaf betten. Wir packen morgens also schon unsere Koffer und gehen im Anschluss zu Frühstück. Nach dem Frühstück können wir dann unsere Tageskabine beziehen. Hier entspannen wir erst ein bisschen, da wir ja heute einen langen Tag vor uns haben. 

Eigentlich wollten wir am frühen Nachmittag noch eine gute Stunde in Palma verbringen. Auch hier gab es einen günstigen, vom Schiff organisierten, Bus-Shuttle. Zugegeben, besonders viel Zeit hatten wir uns dafür nicht eingeplant. Um 16:45 ging a ja schon wieder unser Transfer in Richtung Flughafen. Nachdem wir unsere Tageskabine also geräumt hatten, brachten wir unser Gepäck in die Abtanz-Bar, in der man das Gepäck bis zur Abreise parken darf. Von dort gingen wir vom Bord in Richtung Bushaltestelle. "Warten Sie bitte hier. In zirka 2 Minuten kommt der Bus", sagte die nette Dame dort. Die Gäste, die ein paar Minuten später an der Haltestelle eintrafen wurden hingegen mit "Warten Sie bitte hier. In zirka 10 Minuten kommt der Bus" begrüßt. Ähhm... Irgendwas lief hier doch schief... 

Veröffentlicht am 16. Mai 2018

Seit gestern Abend liegen wir in Barcelona. Da wir heute erst gegen 18 Uhr auslaufen, haben wir noch reichlich Zeit die Stadt zu erkunden. Nach dem Frühstück machen wir uns also auf den Weg in die Stadt. Es gibt einen Shuttle-Bus, der uns direkt am Schiff abholt und uns bis zum World Trade Center fährt. Von dort kann man die Innenstadt schnell zufuß erreichen. 

Bei der Kathedrale angekommen, gibt ein fröhlicher und lustig geschminkter Clown meinem Sohn ein Luftballon-Schwert und hält danach die Hand in meine Richtung auf. Tolle Taktik, die bei mir wahrscheinlich funktioniert hätte. Zum Glück hat meine Frau unsere Portemonnaies. Ich werfe ihr einen fragenden Blick zu. Sie gibt mir und dem Clown wortlos zu verstehen, dass wir KEIN Luftballon-Schwert kaufen werden. Ohne weitere Diskussion oder Tränen gibt unser Sohn das Luftballon-Schwert wieder ab. Ein toller Sohn. Interessanterweise sieht der Clown nun gar nicht mehr so fröhlich aus. 

Wir besuchen auch einen Markt, auf dem es alle möglichen Köstlichkeiten und Abscheulichkeiten zu kaufen gibt. Von Früchten bis hin zu Fischköpfen. Von Gewürzen bis hin zu lebenden Hummern. Alles ist bunt. Bunte Macarons, bunte Früchte, bunte Blumen, bunte Kräuter. Es ist ein tolles Spektakel. 

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

Es ist Montag der 7. Mai und ein schöner Tag auf hoher See. Das Meer ist spiegelglatt und wir gleiten mit 10 Knoten dahin. Es verspricht ein wunderschöner Tag zu werden. Allerdings hat unser Sohn seit gestern eine Stelle am Arm, von der wir erst vermutet haben, dass es sich um einen einfachen Mückenstich handelt. Dieser hat sich über Nacht allerdings deutlich vergrößert. Außerdem kratzt Levi sich dort regelmäßig. Glücklicherweise habe ich eine ziemlich clevere Frau, die im Vorfeld für uns drei eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hat. Denn an Bord gibt es zwar ein Hospital, aber da es ein privates Hospital ist, fallen hier schon für kleine Behandlungen hohe Kosten an.  

Nach dem Frühstück gehe ich mit Levi auf Deck drei in das Bordhospital um den Stich/Biss untersuchen zu lassen. Der Arzt stellt fest, dass es sich wahrscheinlich um einen Zeckenbiss handelt. Das erkennt er auch daran, dass anscheinend noch Reste der Zecke in der Wunde sind. Levi scheint schon zu ahnen, was nun auf ihn zu kommt und ist vorsorglich schon mal weinerlich auf meinem Arm. 

Wir folgen dem Doktor aus dem Behandlungsraum In den OP, wo die Reste der Zecke mit einer Nadel "herausgepult" werden. Kein Spaß für alle Beteiligten. Der Doktor ist zwar sehr nett und mitfühlend, zieht das Prozedere aber auch schnell und ohne lange Diskussion durch. Ein Glück. Levi hat ganz tapfer still gehalten, wenn auch natürlich unter vielen Tränen.