Wir laufen früh morgens (gegen 04:00 Uhr) in Palma de Mallorca ein. Es ist Abreisetag. Unser Flieger geht allerdings erst um 19:25 Uhr. Da alle Kabinen bis 9 Uhr geräumt sein müssen, haben wir eine Tageskabine bis 14 Uhr gebucht. So können wir den Sohnemann mittags noch entspannt zu seinem Mittagsschlaf betten. Wir packen morgens also schon unsere Koffer und gehen im Anschluss zu Frühstück. Nach dem Frühstück können wir dann unsere Tageskabine beziehen. Hier entspannen wir erst ein bisschen, da wir ja heute einen langen Tag vor uns haben. 

Eigentlich wollten wir am frühen Nachmittag noch eine gute Stunde in Palma verbringen. Auch hier gab es einen günstigen, vom Schiff organisierten, Bus-Shuttle. Zugegeben, besonders viel Zeit hatten wir uns dafür nicht eingeplant. Um 16:45 ging a ja schon wieder unser Transfer in Richtung Flughafen. Nachdem wir unsere Tageskabine also geräumt hatten, brachten wir unser Gepäck in die Abtanz-Bar, in der man das Gepäck bis zur Abreise parken darf. Von dort gingen wir vom Bord in Richtung Bushaltestelle. "Warten Sie bitte hier. In zirka 2 Minuten kommt der Bus", sagte die nette Dame dort. Die Gäste, die ein paar Minuten später an der Haltestelle eintrafen wurden hingegen mit "Warten Sie bitte hier. In zirka 10 Minuten kommt der Bus" begrüßt. Ähhm... Irgendwas lief hier doch schief... 

Nach ungefähr 20 Minuten kommt die eben erwähnte Dame zu uns und erklärt, dass sich irgendwo auf der Strecke ein anderer Bus quer gestellt hat und unser Bus nun noch mindestens 20 Minuten auf sich warten lässt. Nun, dann fällt unser Ausflug nach Palma wohl aus. 

Stattdessen entschließen wir uns den Rest der Zeit bis zum Flughafentransfer, mit dem Sohnemann ins Baby-Nest zu gehen. Da es sich um einen Anreisetag / Abreisetag handelt, sind die meisten Gäste im Restaurant oder am Pool zu finden. Levi hat das Baby-Nest, inklusive aller Spielzeuge darin, für sich alleine. Ein großer Spaß.

Gegen 16 Uhr räumen wir das Baby-Nest auf, holen noch ein paar kleine Backwaren für die Rückfahrt und begeben uns zum Bus für den Flughafen-Transfer. Der Transfer dauert heute zwar deutlich länger (vermutlich durch Feierabendverkehr), aber da wir ja ca. 3 Stunden vor unserem Abflug in den Bus gestiegen sind, ist das alles kein Problem.

Auch für den Rückflug haben wir bereits im Vorfeld online eingecheckt. Dadurch kommen wir schnell durch die Gepäckabgabe und die Sicherheitskontrolle. Wir haben also reichlich Zeit durch die riesigen Duty-Free-Shops zu laufen. Dort kaufen wir für den Flug noch eine kleine Packung Gummibärchen und machen uns dann auf den Weg zum Gate. Ganz in der Nähe zum Gate gibt es einen Spiel-Bereich für Kinder. Da er etwas versteckt liegt, hat Levi mal wieder dieses Reich für sich. Er tobt noch eine Weile, bis wir dann zum Boarding ans Gate gehen. 

Der Flug ist im Großen und Ganzen wieder recht unspektakulär. Levi benimmt sich, dank ausreichender Bespaßung, sehr gut. Ich hatte ja die leise Hoffnung, dass er den Flug nutzt um schon mal ein bisschen zu schlafen. Immerhin ist es bereits 19:25 Uhr, als der Flieger das Gate in Richtung Startbahn verlässt. Leider hat mein Sohn da wohl einen anderen Plan. Erst ca. 30 Minuten bevor wir wieder die Sicherheitsgurte anlegen müssen, schläft er auf meinem Arm ein. Seine Laune ist entsprechend, als wir ihn zum Aussteigen wecken müssen.

Wir steigen aus dem Flieger, nutzen den Bus zum Gate und stellen uns an das Gepäckband um auf unseren Koffer und den Buggy zu warten. Unser Koffer ist tatsächlich einer der ersten, die auf dem Gepäckband landen. Einige Zeit später kommt dann auch der Buggy im Sperrgutbereich an. Das ging recht flott.

Ich schreibe dem Kollegen von "Carpark 'n' Fly" via WhatsApp, dass wir in wenigen Augenblicken nach draußen kommen. Die Abstimmung geht völlig problemlos und wir sitzen kurze Zeit später im Auto zur Tiefgarage. Da diese unweit vom Flughafen entfernt ist, sind wir wenige Minuten später, gegen 23 Uhr, wieder in unserem Auto und auf dem Weg nach Hause. Um diese Uhrzeit ist die Autobahn weitgehend frei. Levi liegt also noch vor 24 Uhr schlafend in seinem Bett und meine Frau und ich kümmern uns noch um die Koffer. Als wir ins Bett gehen ist bereits die erste Maschine Wäsche gewaschen und die zweite Ladung so eingestellt, dass sie morgen früh gegen 8 Uhr fertig ist.

Das war nun mein Reisebericht zu unserer Mittelmeer-Kreuzfahrt. Ich hoffe es hat euch ein bisschen gefallen.